vocalist partner - Gesangsunterricht Wuppertal
Konzerte Events Künstlervermittlung
Dass der Atem tiefer und stärker strömt, die Stimmbänder anders schwingen als beim Reden - merkt man schnell.
Die entscheidenden Veränderungen aber spielen sich im Kopf ab. Vorne, in der Stirnregion, wird das "Belohnungssystem" aktiviert, weiter in Inneren, in den Basalganglien, wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet - eine Substanz, die unter anderem Gedächtnisprozesse und die soziale Bindungsfähigkeit beeinflusst.
Gleichzeitig senkt der Gesang die Konzentration jener Hormone, die einen aggressiver und stressanfälliger machen: Testosteron und Cortisol. All das geschieht kurzfristig. Schon nach wenigen Takten merkt man einen leichten "Rausch", den die durchs tiefere Einatmen erhöhte Kohlendioxid-Konzentration im Blut auslöst. Und wenn jetzt, von CO2 und Glückshormonen beflügelt, die Stimme noch länger erklingt, dann erhöht sich die Konzentration des Abwehrstoffes Immunglobulin A im Kreislauf - und stärkt auf diesem Wege das Immunsystem. Bei regelmässigem Stimmtraining vernetzen sich sogar die Synapsen des Gehirns neu.
Man wird durchs Singen nicht nur ein beschwingter, ausgeglichener und friedfertiger, sondern auch noch ein gesünderer und klügerer Mensch.
Kurz gesagt: Singen ist nicht nur befreiend und gesund, sondern macht vor allem Spass! |